Inhalt
Ben ist Anfang 20 und wohnt mit Karl, seinem übergewichtigen, arbeitslosen Vater in einer Plattenbausiedlung
in Halle. Bens Traum ist es, eines Tages die Welt zu bereisen und darüber zu schreiben.
Aber noch jobbt er als Auslieferer von Prospekten und verfasst nur heimlich fiktive Reiseberichte auf
selbst gebastelten Postkarten. Ben hält an der Hoffnung fest, dass sein Vater bald eine neue Arbeit findet,
die ihn wieder unter Menschen bringt, und die ihn von seinem Sohn unabhängig macht. Erst dann
könnte Ben an seine eigene Zukunft denken. Aber Karls Verweigerungshaltung erzeugt zunehmende
finanzielle Schwierigkeiten.
Ben versucht mehr Geld zu beschaffen und gerät dabei in kriminelle Kreise. Als er sich auch noch in
Jana verliebt, die aus einem ganz anderen sozialen Umfeld stammt, spitzt sich die Situation immer
mehr zu. Ihm wird klar, dass er endlich handeln muss.


Hallesche Kometen wurde auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2005 in Saarbrücken mit dem
Preis des saarländischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet:
„Ein Mann trauert um seine verstorbene Frau. Ihr Gesicht wird an die Wand projiziert. Er hat getrunken.
Er stürzt aufs Bett. Der Projektor kippt. Das Gesicht seiner Frau erscheint neben ihm. Er legt sich
in ihr Bild, Wange an Wange. Dieser Moment bleibt unvergessen. In ihrem ersten Langfilm gelingt es
der Regisseurin, in zärtlicher Nähe zu ihren Figuren zu sein. So verloren der Vater, so verzweifelt
kämpfend der Sohn. Wunderbare Schauspielerführung, ein unvorhersehbares Buch, keine Kraftmeierei,
das Leben in Gefahr, dennoch voll Hoffnung. Jetzt muss dieser Film in unseren Kinos gesehen
werden. Der Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten 2005 geht an Susanne Irina Zacharias
für ihren Film Hallesche Kometen.“

 

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